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Trotz missverständlicher Argumentation; Leder sei kalt, schwer
oder gar unbequem, war die Nachfrage von Lederwaren in der Bekleidungsindustrie
nie einem kurzfristigen Trend unterworfen. Besonders als Gebrauchshose
für Jäger ist Leder nach wie vor optimal. Geräuscharm,
atmungsaktiv und - hingegen aller Vorurteile - durchaus bewegungsfreundlich
bietet eine Lederhose auch im unzugänglichsten Gelände
dem Jäger nicht nur vor Kälte und Dornen Schutz. aber
auch im Reitsportbereich entdeckt die Ganzleder - Reithose als strapazierfähiges
und belastbares Kleidungsstück wieder Beliebtheit.
Doch Vorsicht! Auch wenn der heißumkämpfte Markt sensationell
niedrige Preise bietet, ist Lederkauf nahezu reine Vertrauenssache.
Bei der Herstellung von Lederbekleidung verliert man als unbedarfter
Kunde oftmals aufgrund von verschiedenen Gerb- und Verarbeitungsverfahren
leicht den Überblick. Wer sich mit Begriffen wie; Nappa, Juchten
und Spaltleder nicht auskennt, sollte sich vom Fachmann ausführlich
beraten lassen.
Das samtweiche Nubuk - Rindleder ist wohl derzeit die gefragteste
aller Lederarten. Das leicht angeschliffene Leder ist nicht nur
optisch, sondern auch vom Tragegefühl her in einer Vorreiterposition.
Glattleder ist nicht angeschliffen und gibt es in verschiedenen
Oberflächenvarianten; z.B. strukturiert, genarbt oder geprägt.
Ein weiteres angeschliffenes Leder ist Velours, aber, im Gegensatz
zu Nubuk wird dieses auf der Fleischseite der Tierhaut bearbeitet.
Achten Sie beim Kauf auf Lederstärke und Gerbverfahren, denn
von der Lagerung bis hin zum Äschern, Beizen, Abwelken, Spalten
und Falzen ist es ein langer, und für den Endverbraucher undurchsichtiger
Weg, bis aus Leder eine Hose wird.
Dennoch gibt es einige Merkmale, die auf eine billige Verarbeitung
schließen lassen. Knie- und Kehlnähte z.B. sind an Lederhosen
überflüssig und ein Beweis für recht sparsame Verarbeitung
von dem Rohstoff Leder!
Achten Sie auch auf das Innenfutter!
Satin-Materialien haben in hochwertigen Lederhosen nichts zu suchen,
da es den natürlichen Austausch von Schweiß und Feuchtigkeit
verhindert. Kurz: Die Hose verliert an Atmungsaktivität und
das Tragegefühl wird mehr als unangenehm. Baumwollfutter sind
wesentlich besser, aber auch ungefütterte Hosen sind im oberen
Qualitätsbereich nicht unüblich. Hierbei ist wichtig,
dass Sie sich über das Gerbverfahren informieren. In Deutschland
unterliegen sogenannte Chromgerbungen strengen Vorschriften und
Kontrollen. Aber auch Auslandsproduktionen bedeuten nicht immer
mindere Qualität. Der Standort Deutschland ist für viele
mittelständische Unternehmen einfach zu teuer geworden, sodass
sie sich gezwungen sahen, Teile ihrer Produktion ins billigere Ausland
zu verlegen. Besonders Gerbereien in Deutschland sind in den letzten
Jahren unter wirtschaftlichen Druck geraten. So bedienen sie seit
einiger Zeit das in unserer Gesellschaft herrschende Markenbewusstsein
und liefern teilweise Leder in absolut gleicher Qualität zu
völlig unterschiedlichen Preisen. Hier kommt es auf Ihren Fachhändler
an, der erkennen muss, wo hochwertiges Leder günstig zu beziehen
ist, um Ihnen als Kunden diesen Preisvorteil weitergeben zu können.
Zwar gibt es in Deutschland eine Produkthaftung für die Hersteller
von Lederbekleidung, dennoch sollten Sie sich mit Ihren Wünschen
nur an renommierte und langjährige Unternehmen wenden. Traditionsunternehmen
und andere spezialisiert Betriebe bieten die beste Garantie für
den Erwerb von Lederprodukten in einem vernünftigen Preis-
Leistungsverhältnis.
Wir arbeiten mit der Marke Dannecker Collection zusammen, die im
Verhältnis zu ihrer Qualität und maschinenwaschbaren Ledern
einen Top-Preis anbieten.
Der Grund für viele Kunden sich nicht für Bekleidung aus
Leder zu entschließen, ist die Handhabung der Pflege. Dabei
bieten einige Hersteller mittlerweile maschinenwaschbares Leder
an! Aber auch sonst ist dieses robuste Material einfach zu reinigen.
Mit einer Bürste erreichen Sie oftmals mehr, als mit teuren
Chemikalien.
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