Messer

Feuer und heißer Stahl als Messer in Form gebracht. Eine Faszination die schon seit Jahrtausenden alle Männer beherrscht. Handgeschmiedete Jagdmesser oder Taschenmesser, als Kochmesser und Kindermesser. Unsere Schmiede und deren Handwerker sind Meister ihres Faches.

Messer
    • Dicker Junge

      Dicker Junge

      Kalte Hände? Dann ist dieser kleine Dicke genau das richtige

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      Ichthys

      elegantes Designmesser, aber mit Gebrauchswert

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      venator

      Starkes Abfangmesser aus einem Stück

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    • Deer Hunter Bone

      Deer Hunter Bone

      Leicht in der Führung und sicher im Gebrauch

      Ein zuverlässiges Jagdmesser

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    • Deer Hunter

      Deer Hunter

      Kurzes, handliches Jagdmesser.

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    • Schwede 1

      Schwede 1

      Leichte Kurven

      Schwedendesign, schlicht ohne etwas zu vermissen.

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    • Torne

      Torne

      Jagd- und Arbeitsmesser aus den Skanden

      Regulärer Preis: 39,90 €

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    • Sapmi

      Sapmi

      Das kurze, handliche Messer aus dem hohen Norden

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    • Schwede 3

      Schwede 3

      Schicker Skandinavier

      toll im Design, schlicht und klar in der Form

      39,90 €
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    • Haiku

      Haiku

      Küchenhelfer mit scharfer Klinge

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    • Deba Bocho

      Deba Bocho

      Hackmesser für Fisch und Geflügel

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    • Ulu

      Ulu

      Ein ungewöhnliches Allzweckmesser

      Sehr alt in seiner Form und gut durchdacht.

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    • Burgund

      Burgund

      nicht nur für Weinkenner

      Klassisches Gebrauchsmesser mit Olivenholz

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      Kuruman

      Farmermesser in Eiche

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    • Abellio

      Abellio

      Einfach (genial) aber durchdacht

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    • Mabon

      Mabon

      Sehr ursprüngliches, geschmiedetes Messer mit Hirschhornspitze

      Ganz in der Tradition des Piemont, der unvergleichlichen Landschaft unserer Nachbarn

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    • Taschenmesser Castle camel bone

      Taschenmesser Castle camel bone

      Mit 18 cm Gesamtlänge eines der Großen

      59,90 €
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    • Taschenmesser Burg camel bone

      Taschenmesser Burg camel bone

      15 cm Gesammtlänge

      Kamelknochen ist sehr dicht in der Struktur und deshalb recht stabil.

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    • Rodez

      Rodez

      Kräftiges Taschenmesser aus dem Süden

      Form und Tradition dieses Taschenmessers finden sich im Süden Frankreiches

      29,90 €
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    • Deer Hunter

      Deer Hunter

      Jagdgebrauchsmesser, wie es im Jägerdeutsch so schön heißt

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    • Entwicklung des Materials

      Das entscheidende Bauteil eines jeden Messers ist das Messerblatt.  Dessen Eigenschaften und Leistungsfähigkeit wird im Wesentlichen durch die verwendete Materialsorte bestimmt.

      Angefangen hat alles mit Steinmessern als Klingenmaterial. Bis zu den Hochleistungsstählen der heutigen Zeit war es ein langer Weg.

       Bei modernen Messern wird Stahl verwendet, der sich je nach Nutzen, in der individuellen Zusammensetzung der Legierung durch spezifische Eigenschaften auszeichnet. Daneben gibt es Klingen aus Keramik. Diese stellen keine wirkliche Alternative zu metallischen Klingen dar. Sie sind zwar härter, aber nicht schärfer. Sie behalten diese Schärfe zwar länger als Klingen aus Stahl, doch überwiegen die Nachteile wie die Bruchanfälligkeit aufgrund ihrer spröden Materialstruktur. Keramikklingen sind aber klasse um Tomaten hauchdünn zu schneiden. 

      Die Qualität einer Klinge Hängt von den Eigenschaften des verwendeten Stahls ab. Im Wesentlichen bestimmte bei vorindustriellen Klingen der Kohlenstoffgehalt die erreichbare Härte des Stahls.

      Es gab und gibt unterschiedliche Herstellungstechniken.

      Der Anfang

      Vor ca zweieinhalb Millionen Jahren stellte Homo habilis, ein Urahn unserer heutigen Gattung, die ersten primitiven "Messer" her. Aus geeigneten Steinen schlug er primitive, aber funktionale Schneidewerkzeuge. Der verwendete Feuerstein war an den Kannten scharf wie Bruchglas aber nicht sonderlich "schnitthaltig".

       Im 3. Jahrtausend v. Chr. mit beginn der Bronzezeit , wurden neben Kupferwerkzeuge noch Steinwerkzeugen verwendet. Bald wurden Messer aus Kupfer hergestellt. Vermutet wird dass bereits im 4. Jahrtausend v. Chr. Messer aus dem roten Metall gefertigt wurden. Der Beweis durch Artefakte steht aber noch aus. Um 2700 v. Chr. waren die Ägypter in der Lage chirurgische Messer aus Kupfer zu schmieden. Endsprechende Funde liegen vor.

      Nicht robust und zu weich zum dauerhaften Arbeiten wurde weiter nach neuen Materalien gesucht. Die Idee  Zinn und Kupfer zu Bronze-Legierungen zu schmelzen brachte einen neuen Schub in der technischen Entwicklung. Höhere Festigkeit und leichtere Bearbeitung verdrängte das Kupfer und Steinmaterial entgültig

       Bei den Römern wurden Messer aus Messing hergestellt, da es gut zum Formguss geeignet und wegen der Gold ähnelnden Farbe sehr beliebt war.

      Später verdrängte das Eisen die Bronze als Material weitestgehend,

      Die Neuzeit

      Das Ende der Bronzezeit kam mit dem auftauchen der Eisenmesser, welche  wegen ihrer vielfältigen Vorteile die Bronzemesser ablösten. Messer mit eisernen Klingen sind seit der Hallstattzeit nachweisbar. Bei den Hethitern ist die Verhüttung von Eisen seit dem 1700 v. Chr. ist belegt. Diese  Technik breitete sich erst ab dem 1200 v. Chr. über den Vorderen Orient und den Mittelmeerraum aus und erreichte Mitteleuropa spät. Die Eisenzeit begann hier erst im 800 v. Chr.

       Die Schwierigkeiten der Herstellung sorgten wohl für eine späte verbreitung der Hüttentechnik.

      Die Verhüttung  erforderte Temperaturen in Öfen von über 1.250 °C.  Jahrhunderte lang konnte in der Schmiedeesse nur bis zur Rotglut erwärmt und mit dem Hammer in der Faust gearbeitet werden. 

      Wie bei so vielen technischen Errungenschaften entwickelte sich Stahl zuerst in der Waffentechnik. Ob in Japan oder  in Syrien zuerst sei dahingestellt, zuerst wurden Schwerter geschmiedet und dann erst der Pflug.

      Hierbei entwickelten die Kelten regional im jetzigen Süddeutschen Raum nahe München einen hervorragenden Stahl. Vermutet und teils nachgewiesen wird, das durch einen großen Meteoriten Eisen mit entsprechenden anderen Metalleinlagerungen in dieses Gebiet gelangte. Als Schert verschmiedet und an die Römer verhandelt gelang dieser Stahl durch die militärischen Truppenbewegungen nach ganz Europa. Die Römer unterwarfen ganz Gallien ( bis auf ein kleines Dorf )und den südlichen teil Germaniens mit dieser Wunderwaffe. Nur die Region um den Chiemsee, den Sitz dieses Keltenstammes, liessen sie in ruhe. 

      Die Unterlegenen hatten traditionelle weiche Eisenschwerter und die Römer verstählte Klingen. 

      Nach Entwicklung von Rennöfen und neuer Schmiedetechniken konnte Stahl in größeren bezahlbaren Mengen hergestellt werden Das wurde zusätzlich durch wasserkraftbetriebene Blasebälge und durch Wasserkraft bewegte Schmiedehämmer unterstützt. Das durch die nun erreichbaren höheren Temperaturen erzeugte Roheisen musste allerdings  von seinem hohen Gehalt an Kohlenstoff befreit werden und konnte dann verschmiedet werden. So wurde der Einsatz als Kanonen und Gewehrlauf möglich. Panzerungen wurden leichter.

      Messer konnten nun auch vielseitiger eingesetzt werden.

      Die Moderne

      Mit der industriellen Revolution wurden parallel zur metallurgeischen Entwicklung die Einsatzmöglichkeiten von Messern immer vielseitiger. Zur maschinellen verarbeitung von Holz mit Fräßen oder zur Zerspanung von Metallkörpern.

      Uns Interessiert in erster Linie das Messer was wir in der Hand halten können.

       

    • Entwicklung des Messers

      Messer sind mit ca 2,5 millionen Jahren eines der ältesten Werkzeuge der Menschheit.

      Wohl zum Beschaffen und zerteilen von Nahrung als erstes eingesetzt, waren Messer ein von seiner Funktionalität beherrschter Gegenstand. Waffe, Werkzeug und Haushaltsgerät.

      Erst in der Frühzeit der Geschichte entwickelte sich das Messer über das Kultobjekt zum Statussymbol.

      In der germanischen Sprache als matizahsa, das die Wortwurzel sax beinhaltet. Sax = indogermanisch saxum = lateinisch, sasso = italienisch was soviel wie Felsen oder Stein bedeutet. Auch ist hier die wortwurzel für schneiden zu finden. Die ersten Messer waren aus Flint oder Feuerstein. Das benutzen von Steinmessern wurde bis bis ins 3te Jahrtausend v. Christus in der Kupfer- und Bronzezeit und darüber hinaus fortgeführt. Flint und andere ähnliche Materialien waren härter wie Kupfer oder Bronze. Nur längere Schneidewerkzeuge zur Holzbearbeitung und Schwerter wurden aus Metall gefertigt, da das mit Stein nicht möglich war.

      Erst die Eisenzeit löste den gebrauch von Steinmessern durch Eisenmesser entgültig ab. Das ist ca seit der Hallstattkultur nachweisbar.

      Die Verhüttung von Eisen und die dazugehörende Technick entwickelte sich wahrscheinlich 1700 vor Christus im Orient und kam erst sehr späht nach dem 8 jahrhundert BC über den mittelmeerraum nach Europa. Die Kunst des verstählens wurde parallel in verschiedenen Teilen der Welt unabhängig von einander weiter entwickelt.

      Oblag es am Anfang dem Feingefühl und dem Können des Schmiedes einen nutzbaren Messerstahl herzustellen, wurden im Zuge der Industriealisierung Produktionsverfahren standartisiert. Um 1900 gelang es auch Stähle zu entwickeln die den Anforderungen der Moderne genügten. Flexibel ohne zu verbiegen oder zu brechen. Rostfrei und Schnitthaltig nur um Einige zu nennen. Die neue Stähle und die Möglichkeiten der Gestaltung ermöglichten die Entwicklung von Messern und Schneidewerkzeugen für"jeden Zweck".

      Wir verbinden Klassisches Desing und Materailien mit Funktionalität. Wir Pflegen Traditionen.

       


       

      Eigentlich benutzen wir es jeden Tag. Ob in der Küche oder zum anschließendem Essen. Meistens geht es nicht ohne.

      Selbst bevor das was wir genissen zu uns nach Hause kommt "lag vieles davon zuvor unterm Messer". Beim Schlachter, Gemüssehändler, Fischer oder Jäger. Und das seit Urzeiten. Trotzdem hat unsere Gesellschaft mittler weile ein sehr ambivalentes Verhältniss zu dieser Art von Schneidewerkzugen. Das hat Auswirkungen. Nicht beim Gesetzgeber der sehr sinnvolle Regeln in bezug auf erlaubt, eingeschrängt nutzbar und verboten erlassen hat. Die Akzeptanz in der Gesellschaft ist im öffentlichem Leben eher weit unten angelangt. Nich ganz zu unrecht. So hat doch die Verrohung in gewissen Kreisen und die Medien einiges dazu getan. Wobei nicht unterschieden wird zwischen langem und langem Messer.

      Zwei unterschiedliche Ausführungen. Die erste Variante zb Koch- oder Filetiermesser. Die sind vermeintlich harmlos und können von Allen in jeder Küchenabteilung, ohne Altersbegrenzung nach unten, erworben werden.

      Die Zweite  in Klingenlänge gleich wie die Erste Küchenvariante nur etwas stumpfer.  Im Desing und Bezeichnung als Jagdmesser ausgewiesen und schon wird`s gefährlich.

      Deswegen unterliegen das ein oder andere Messermodel  den Bestimmungen des Waffengesetzes der BRD. Diese Modelle sind extra gekennzeichnet und können nur unter Vorlage eines Jagdscheines und eines Personalausweises bei uns erworben werden.

      Im Versand benötigen wie einen Scan beider Dokumente den Sie uns per Email zu kommen lassen. Die Lieferadresse und Angaben der Adresse auf den Dokumenten müssen übereinstimmen.

      Übriges können sich unsere Messer von den oben genannten Ausnahmen abgesehen "überall sehen lassen".

      Wir lassen uns von Traditionen und Klassikgern inspirieren. Einige unsere Handgeschmiedeten sind in der Form mehere hundert Jahre alt, andere erst einige Jahrzehnte. Als Vorbilder dient immer altbewährtes. 

      Den heutigen erfordernissen angepasst werden unsere Messer in bester Schmiedetratition gearbeitet. Die Messerschmiede die für arbeitet setzt dies konsequent um.